Schimmel vermeiden - richtig heizen und lüften
Schimmel in der Wohnung ist nicht nur unschön, sondern kann auch die Bausubstanz und das Wohnklima beeinträchtigen. Besonders in gut gedämmten Gebäuden ist es wichtig, auf das richtige Zusammenspiel von Heizen, Lüften und Raumtemperatur zu achten. Durch alltägliche Aktivitäten wie Duschen, Kochen, Wäschetrocknen oder sogar durch das Atmen entsteht Feuchtigkeit in der Raumluft. Wird diese nicht regelmäßig abgeführt, kann sie sich an kühlen Stellen in der Wohnung niederschlagen - Schimmel kann entstehen.
Mit einigen einfachen Verhaltensregeln lässt sich das Risiko deutlich reduzieren. Auf dieser Seite haben wir die wichtigsten Informationen und Tipps für Sie zusammengestellt.
Warum kann Schimmel entstehen?
Schimmel entsteht, wenn zu viel Feuchtigkeit auf kalte Oberflächen trifft und die Feuchte nicht ausreichend abtransportiert wird. In modernen, gut gedämmten Wohnungen kann Feuchtigkeit kaum nach außen entweichen. Regelmäßiges Lüften ist daher besonders wichtig.
Typische Ursachen sind:
hohe Luftfeuchtigkeit in Innenräumen
zu niedrige Raumtemperaturen
dauerhaft gekippte Fenster
unzureichendes Lüften
Je kühler ein Raum ist, desto häufiger muss gelüftet werden.
Schimmel vermeiden -
in 4 einfachen Schritten
Heizen Sie alle Räume regelmäßig, auch wenig genutzte.
Lassen Sie die Heizung nicht komplett aus, auch nicht bei Abwesenheit.
Nutzen Sie Thermostate zur gleichmäßigen Temperaturregelung.
Achten Sie darauf, dass Heizkörper nicht verdeckt oder zugestellt sind.
Lüften Sie mehrmals täglich alle Räume.
Öffnen Sie die Fenster weit für ca. 5 Minuten, die Innentüren bleiben geschlossen.
Dauerhaft gekippte Fenster vermeiden. Sie erhöhen die Heizkosten und fördern Feuchtigkeit.
Lüften Sie nach dem Duschen, Baden, Kochen oder Wäschetrocknen besonders gründlich.
Beschlagene Fenster oder feuchte Fensterbänke sind ein Warnsignal für zu hohe Luftfeuchtigkeit.
Stellen Sie große Möbel nicht direkt an Außenwände.
Ein Abstand von 5 bis 10 cm sorgt für Luftzirkulation und beugt Feuchtigkeit vor.
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FAQ
Häufige Fragen unserer Mieter
Ja. Auch selten genutzte Räume sollten beheizt werden, da kalte Räume besonders anfällig für Feuchtigkeit und Schimmelbildung sind.
Während der Heizperiode empfehlen wir mindestens drei Stoßlüftungen pro Tag in jedem Raum - unabhängig vom Wetter.
Nein. Gekippte Fenster führen kaum zu einem Luftaustausch, kühlen aber die Wände aus. Das kann Schimmel begünstigen und erhöht die Heizkosten.
Anzeichen können beschlagene Fenster, feuchte Fensterbänke oder ein muffiger Geruch sein.
Bitte melden Sie sich umgehend bei Ihrer Mieterbetreuung. Gemeinsam klären wir das weitere Vorgehen, um mögliche Schäden frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
Regelmäßig lüften und heizen und die Luftfeuchtigkeit im Blick behalten. Ein Hygrometer hilft dabei, die Luftfeuchtigkeit zu kontrollieren und frühzeitig zu reagieren.
Die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen sollte möglichst zwischen 40 und 60 % liegen. Mit einem Hygrometer kannst Du die Werte einfach kontrollieren. Bei dauerhaft über 60 % steigt das Schimmelrisiko.
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